28.03.2010 08:20
Zentrum für Hörgeschädigte
Sanierung aufgeschoben, aber nicht aufgehoben
Als bedauerlich, aber unabwendbar erachtet die CSU-Bezirkstagsfraktion den vorläufigen Stopp der Planungen für eine Generalsanierung des Zentrums für Hörgeschädigte in Nürnberg.
Die CSU-Fraktion sieht angesichts der prognostizierten Kosten von ca. 44 Mio. EUR und der noch nicht geklärten Auswirkungen der Inklusionskonzepte zur verstärkten Beteiligung behinderter Menschen in die Gesellschaft keine Alternative zu einer Überarbeitung der bisherigen Planung. Nötig ist hierbei auch eine Beteiligung der Stadt Nürnberg, die mit Kinderbetreuungseinrichtungen im bezirklichen Schulgebäude untergebracht ist. Eine nicht bedarfsgerechte oder gar zu groß dimensionierte Planung würde unnötige Mehrkosten bedeuten, die von den Landkreisen und Gemeinden getragen werden müssten.
Unabhängig vom aktuell ausgesetzten Gesamtkonzept ist für die CSUBezirkstagsfraktion aber auch klar, dass sicherheitsrelevante Maßnahmen keinen Aufschub dulden und der Ist-Zustand nicht auf Dauer hingenommen
werden kann.


